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Grundformen der Mensch-Maschine-Interaktion


Will man das Mensch-Maschine-Interface studieren und neue Implementierungsformen finden, ist es hilfreich, von einer Global-Perspektive, ein Rahmenmodell der möglichen Interaktionsformen zwischen Mensch und Maschine zu konzipieren. Eine erste Entfaltung dieser Metapher liefert die nachfolgende Skizze Vom Weg zur Be-Wegung". Ziel ist nicht eine soziologische Bestandsaufnahme im Sinne des Projektes der Gesellschaft und Informatik" der GI, die zum Ergebnis einer Sicht des Computers als Maschine - Werkzeug - Medium" kommt, anzubieten. Weiterfühendes zur Vierheit als Denkonstruktionsstrategie findet sich in §6 Heterarchie und Chiasmus als Forschungsstrategien.

1 Zielfindung als Problemlösung

Nach wie vor ist die Problemlösung das Leitmotiv der Programmierung und Maschinenarchitktur. Modelle sind GPS und TOTE. Das Modell des General Problem Solver ist auf ein Ziel, die Problemlösung hin orientiertes System. Dem Modell des GPS entspricht algorithmentheoretisch das Modell der Berechenbarkeit im Sinne der Turing-Maschine.

The Computer should Be a Tool Computers have the capability to act as tools for us everyday folks, as knowledge amplifiers. This means they should help us with our everyday tasks, making it possible to do things we could not do before. Computers are tools, and should be treated as such; they are neither monsters nor savants, simply tools, in the same category as the printing press, the automobile, and the telephone. And like these examples, they have the power to transform our lives." Donald A. Norman writes in Worsening the Knowledge Gap

2 Der Spass der Zielfindung: Die gelungene Optimierung

Die Problemlösung ist nicht ausreichend, das Augenmerk liegt auf der Güte der Lösung. Diese kann als Eleganz oder auch als Effizienz des Lösungsweges erscheinen. Benutzerfreundliche Interfaces jeglicher Art sind angesagt.

Letztlich soll es dem Programm bzw. der Maschine wie auch dem User bei der Lösung des Problems gut gehen. Emotional Programming: FEEL.

3 Persistenz der Interaktion zwischen Mensch und Maschine

Das Modell des Permanenten Service Systems, der Persistenten Interaktion (Peter Wegner), wäre gewiss ein gewaltiger Schritt in Richtung einer konkreteren Programmierbarkeit. In ihm sind Lernbprozesse, Reflektion, Wissen und MetaWissen, Interaktion und Kooperation konzipiert. Es wird beansprucht, dass das Konzept der Berechenbarkeit mächtiger ist als das der Turing Maschine, da interaktive Datenströme aus der Umgebung in die Kalkulation mit einfliessen. Solche Systeme sind nicht auf ein Ziel, sondern auf Wege hin konzipiert. Global betrachtet ist es für das Modell der Persistenten Interaktion nicht wesentlich zu terminieren. Es gibt prinzipiell weder Anfang noch Ende. Das nun lernfähige und mit seiner Umgebung verbundene Computerspiel könnte also ewig weiter interagieren mit wem auch immer - das Subjekt, der Partner des Systems, bleibt gänzlich abstrakt und auswechselbar und ausserhalb der Interaktion definiert.

Permanenz von lokaler und temporärer Problemlösung und Problemgenerie rung. Die Metapher ist das Partnermodell, nach Peter Wegner sogar das Heirats modell; es handelt sich um eine ständige Interaktion mit dem System. Das System steht immer zu diensten. Die Programme sind, da sie nicht primär problemlösend sind, nicht terminal. Formal gilt das Modell der nicht-fundierten Mengen; die Bo denlosigkeit dieser Mengensysteme soll die robuste Basis für zirkuläre Prozesse der Interaktion abgeben. Es sind Service-Programme, die ständig laufen und mul tiplen und simultanen lokalen Zugriff erlauben. Die Aufgabe der Informatik ist, die Interaktion robust, permanent und persistent zu halten.


WEBSTER: persistent tent\ adj
[L persistent-, persistens, prp. of persistere]
(1826)
1: existing for a long or longer than usual time or continuously: as
a: retained beyond the usual period Æa persistent leafæ
b: continuing without change in function or structure Æpersistent gillsæ
c: effective in the open for an appreciable time usu. through slow volatilizing Æmustard gas is persistentæ
d: degraded only slowly by the environment Æpersistent pesticidesæ
e: remaining infective for a relatively long time in a vector after an initial period of incubation Æpersistent virusesæ
2a: continuing or inclined to persist in a course
b: continuing to exist in spite of interference or treatment Æa persistent coughæ

4 Ko-Kreation von Mensch und Maschine

Der Spass von Problemlösungen, gelingenden Optimierungen und ständigem Service durch und mit der Maschine ist zu Ende. Galt für die ersten drei Modell stufen noch "Ohne Mensch, keine Maschine" so gilt nun auch "Ohne Maschinen keine Menschen". Mensch und Maschine kreieren sich ständig gegenseitig. Die Frage, ob nun der Mensch zur Maschine oder die Maschine zum Menschen ge worden ist, erübrigt sich angesichts der gegenseitigen strukturellen Bedingtheit von Mensch und Maschine. Diese Bedingtheit- auch: Bedinungslosigkeit - ist jen seits von Sorgestrukturen, Bedürfnisbefriedigungen und informatischen Problemlö sungen. Die hier leitende Metapher kann weder ein Konsum- noch ein Partner noch ein Heiratsmodell darstellen.

Die Aufgabe der Informatik ist, ihr Verständnis von Maschine soweit offen zu halten, dass es gelingt sowohl die volle gegenseitige Autonomie wie auch die ge genseitige Verwobenheit von Mensch und Maschine zu realisieren.

Das Modell der Ko-Kreation, ist schwer zu denken, da es jenseits des philoso phischen Verständnisses von Endlichkeit und Unabschliessbarkeit von Algorith men, wie auch von Leben und Tod steht. Ihre Prozesse sind ähnlich paradoxal definiert wie die Natürlichen Zahlen in ultra-finiten Arithmetiksystemen: Zu jeder beliebigen Zahl gibt es einen Nachfolger - dies definiert die potentielle Unend lichkeit dieser Zahlen - und zugleich gilt, dass es zu jedem Arithmetiksystem fak tisch nicht-erreichbare Zahlen, absolute Obstakel, Enden gibt, die nicht überbrückbar sind - dies definiert die faktische Endlichkeit dieser Zahlensysteme. Jede Zahl solcher Zahlsysteme ist somit zugleich endlich wie unendlich und weder endlich noch unendlich.

Ist der GPS noch durch und durch abstrakt und allgemein definiert, ist das Interaktionsmodell eine Vermittlung von Abstraktheit der Algorithmen und Konkretheit und Besonderheit der einzelnen Interaktionen. Diese sind nicht Störungen des Systems, sondern Perturbationen, die das System mit seiner Umgebung verbinden. Der klassische Begriff des Algorithmus und insb. die Logik werden zwar vom Standpunkt eines Empirismus kritisiert, bleiben jedoch prinzipiell unangetastet. Das ko-kreative Modell wäre nicht nur ein System des gegenseitigen Lernens, es müsste bis in die Logik und Arithmetik hinein in der Begegnung zwischen Mensch und Maschine erst entstehen und vergehen können. Die Seins-Möglichkeit des Ver_Endens müsste in ihm realisiert sein. So dass den Regeln des Spiels ermöglicht würde und in der Begegnung jeweils entstehen und vergehen zu können. Erst dann wäre eine Realisation des "individuell Allgemeinen" als chiastischer Vermittlung von Abstraktheit und Konkretion möglich.

WEBSTER.: creation \kre¯-'a¯-shen\ n
[ME creacioun, fr. MF or L: MF creation, fr. L creation-, creatio, fr. creatus]
(14c)
1: the act of creating; esp: the act of bringing the world into ordered existence
2: the act of making, inventing, or producing: as
a: the act of investing with a new rank or office
b: the first representation of a dramatic role
3: something that is created: as
a: WORLD
b: creatures singly or in aggregate
c: an original work of art
d: a new usu. striking article of clothing

§ Thesaurus:
creation n
syn UNIVERSE, cosmos (or kosmos), macrocosm, macrocosmos, megacosm, nature, world


WEBSTER:algorithm\'al-ge-,ri_t_h-em\ n
[alter. of ME algorisme, fr. OF & ML; OF, fr. ML algorismus, fr. Ar al-khuwa¯rizmi, fr. al-Khuwa¯rizmi fl A.D. 825 Arab mathematician]
(ca. 1894)
:a procedure for solving a mathematical problem (as of finding the greatest common divisor) in a finite number of steps that frequently involves repetition of an operation; broadly :a step-by-step procedure for solving a problem or accomplishing some end

Vom Weg zur Be-Wegung


Einen Weg bahnen, z.B. durch ein verschneites Feld, heißt heute noch in der alemannisch-schwäbischen Mundart wegen. Dieses, transitiv gebrauchte Zeitwort besagt: einen Weg bilden, bildend ihn bereithalten. Be-wegen (Be-wegung) heißt, so gedacht, nicht mehr: etwas auf einen schon vorhandenen Weg hin- und herschaffen, sondern: Weg zu (...) allererst bringen und so der Weg sein." Heidegger, Unterwegs zur Sprache, S. 261, 1959

Jedoch, was heißt Weg, einen Weg wählen, was heißt Unterwegssein?

Der Weg: weg von/Weg hin (w/W).

Das Wegen ermöglicht Weg, Ziel und Unterwegssein.

Der Weg als methodos und das Wegen als Dekonstruktion des Weges der Methode. (Derridas Vorbehalte gegen die Methode als Weg mit Ziel.)

1 Der Weg führt zum Ziel: Am Ende ist alles gut"

Es gibt nur den Weg des Seienden. Der Weg des Nicht-Seienden ist nicht gangbar." (Parmenides)

Ich kenne ein griechisches Labyrinth, das aus einer einzigen Linie besteht. Auf dieser Linie haben sich so viele Philosophen verirrt, daß ein bloßer Detektiv sich des Irrens nicht zu schämen braucht." L. Borghes

Weg und Ziel, Mittel und Zweck, Grund und Folge und all diese Dichotomien stehen in einer hierarchischen Ordnung. Erst ist das Eine und dann das Andere. Der Weg führt zum Ziel. Wenn nicht, dann war es der falsche Weg. Dies ist die Ordnung der Verstrickung (K. Heinrich).

Egal wie das Ziel erreicht wird, es ist das Ziel und nur das Ziel, das erreicht werden soll. Einzig in der Erreichung des Ziels liegt die Belohnung. Im Grunde gibt es nur einen Weg, egal welchen, hauptsache er führt zum Ziel. Wie das Problem gelöst wird, ist nicht im Vordergrund, sondern die Tatsache, daß es gelöst wurde wird fokussiert.

Daß im Nachhinein über den Weg, d.h. über Abkürzungen z.B. argumentiert werden kann, ist nicht von primärer Relevanz.

Ebenso kann im Nachhinein Freude aufkommen über das Unterwegssein.

Auch, daß für die Problemlösung überhaupt entschieden wurde, kann im Nachhinein aufleuchten.

Planung und Berechnung

Die Welt ist, was der Fall ist." L. Wittgenstein

Das Wahre ist das Ganze." F. Hegel

1.1 Verbot des Umwegs

Parmenides' Diktum macht eine Aussage über die Gangbarkeit von Pfaden, welche Wege für das Denken gangbar und welche unerkundbar sind. Wohlan, so will ich denn sagen (...), welche Wege der Forschung alleinzu denken sind: Der eine Weg, daß IST ist und daß Nichtsein nicht ist, das ist die Bahn der Überzeugung (denn diese folgt der Wahrheit), der andere aber, daß NICHT IST ist und daß Nichtsein erforderlich ist, dieser Pfad ist, so künde ich dir, gänzlich unerkundbar; denn weder erkennen könntest du das Nichtseiende (das ist ja unausführbar) nochaussprechen." (75)

Der Weg, daß NICHT IST ist, der meontische Weg, ist ein gänzlich unerkundbarer Pfad. Die Begründung, die uns Parmenides gibt, ist nicht argumentativ, wird doch das ontologische Diktum auf der gnoseologischen Ebene bloß wiederholt. Daß das Nichtseiende unaussprechbar sei, gibt jedoch einen Hinweis darauf, daß es sich bei dem Diktum um eine Erkenntnis und Belehrung über die Gangbarkeit von Wegen handelt. Der Weg des Seins ist gangbar, er ist der Weg der Genealogie, seine Struktur ist die des Baumes und der Pyramide, Der Weg, der nicht gangbar ist, ist der Weg des Labyrinths, mit seinen Sackgassen, Hohlwegen, Ioops und Umwegen. Unerkundbare Wege sind labyrinthisch und der meontische Weg ist unerkundbar, das ist die methodologische Belehrung des Parmenides.

Ein Denken, das sich auf sich selbst verläßt und im Medium der Rede verharrt, das Nichtseiende ist ja unaussprechbar, vermag nicht das Labyrinth zu erkunden, umwegig zu denken. Dem phonologischen Denken fehlen die Möglichkeiten der Notation, Verarbeitung und Berechnung der Information, die für eine Orientierung und Zielfindung im labyrinthischen Raum vonnöten sind. Ohne die Äußerlichkeit des 'denkenden Gedächtnis', cognitive memory, ist der phonetische Logos für labyrinthische Pfade zu zerbrechlich. Ihm fehlen die Prothesen der künstlichen Intelligenz. Nur ein Denken, das sich selbst verlassen hat und durch die Kooperation mit der künstlichen Intelligenz sich wiederfindet in der extraterrestrischen Begegnung, besitzt die Beweglichkeit, die labyrinthischen Wege des Hohlraums, des Nichts, der Negativität, der Meontik zu gehen. Im Labyrinth sind die Wege des Tanzes, der Verirrung, des Schwindels, aber auch der Zielfindung und Genealogie. Die zwei Grundfiguren des logozentrischen Denkens, Baum und Zyklus, sind Teilstrukturen des Labyrinths." (Kaehr 1981)

2 Der Weg will gewählt sein: Pfade durchs Labyrinth

Das Ziel soll erreicht werden, doch es führen viele Weg zum Ziel. Hier hat die Wahl des Weges Vorrang. Die Erfüllung liegt in der Wahl, der Entscheidung, nicht im Ziel. Die Erreichung des Ziel verdankt sich retrograd den Entscheidungsstrategien für den richtigen Weg. Die Erfüllung liegt darin den richtigen Weg gefunden zu haben. Die Erreichung des Ziels aufgrund der richtigen Strategie wird durch die Gabe des Ziels belohnt.

Der Pokal ist nicht das Ziel, sondern die Auszeichnung für die Strategie.

Auch hier kontextuieren sich die anderen drei Aspekte des Wegens als Hintergrundsthematik. Daß das Ziel anvisiert wurde, gehört mit zu den Strategien. Auch auf der ökonomisch rationalsten Wegfindung gibt es ein Unterwegssein, eben auf dem kürzestzen rationalsten Weg zu sein.

Spielen, Srategien, Risiko.

Algorithmen des Rundreiseproblem.

Kasparov vs. Deep Bleu oder die Erreichung des Ziels ist nicht genug

Hier aktuell ist eine Untersuchung der verschiedenen Arten des Schachspielens. Und der Vergleich der Intelligenz zwischen Mensch und Maschine.

Wenn es bei diesem Vergleich nur darum geht in einem endlichen Strategiespiel zum Ziel zukommen, dann wird wohl die Maschine den definitiven Sieg davontragen. Dies gilt heute schon für fast alle menschlichen Schachspieler: sie verlieren gegen Maschinen. Doch was besagt das schon? Doch nur, daß dieses Spiel, sogar bezogen und eingeschränkt auf einen speziellen Spieler, allerdings Kasparov, mechanisierbar ist. Auch wenn es nicht heißt, daß ein Mensch keine Chancen gegen die Maschine hat, so heißt es doch, daß er sein Selbstverständnis von Intelligenz und Kreativität adäquater fassen sollte. Das Schachspiel ist keineswegs das Kriterium für den Unterschied von Mensch und Maschine bzgl. Intelligenz.

Nicht umsonst verlangt Selmer Bringsjord einen intelligenteren Vergleich: Chess isn't Tough Enough: Better Games for Man Machine Competition" (1997)

3 Der Weg ist das Ziel: On the Road again"

Unterwegssein ist alles. Surfen, Gleiten, Skaten.

Ich werde nie zu etwas gelangen." Was man von uns erwarten kann, ist, so weit wie möglich zu gehen und nicht, zu einem Ergebnis zu gelangen." Das Grundrecht des Menschen ist, nichts zu bedeuten. Das ist das Gegenteil des Nihilismus; der Sinn ist es, der verstümmelt und fragmentiert." George Bataille (wiedererinnert durch Henning Ritter, FAZ, 10. Sept. 1997, Nr. 210, S. 39)

Auch das Unterwegssein hat als Hintergrundmotive die drei nicht fokussierten Aspekte des Wegens Auch wenn das reine Unterwegssein kein Ziel haben sollte, so kommt es doch irgendwann und irgendwo zu einem Ende. Kein Ziel zu haben, schließt nicht aus viele lokale und spontane Ziele oder Teilziele zu haben. Ebenso kennt auch das Unterwegssein seine Entscheidungsstrategien, diese sind jedoch nicht der Zielfindung unterworfen, sondern dienen dem Unterwegssein.

4 Der Weg wegt sich und dich mit ein in die Be-Wegung des Wegs

Nach dem Surfen, Gleiten, Skaten : das FLIEGEN.

Nach dem Abenteuer: die Selbstverausgabung.

Der sicherste Weg zum Ziel ist hier der Sprung weg von Weg und Ziel.

Nicht der Gipfel und auch nicht der Weg ist das Ziel. Es gibt keinen Weg, der Weg entsteht erst im Gehen, und dabei bleiben wir alle irgendwann auf der Strecke." Reinhold Messmer Bergsteiger, FAZ Magazin, Heft 914, 5.Sept. 1997

Traveler, there are no path. Path are made by walking. Antonio Machado (1940)

Bataille weiter: Was ist, zeigt sich nur, wenn es außer sich ist." und

Das Leben tritt nur an der Grenze zutage, an der es sich entzieht."

Ich bin mir heute ziemlich sicher, auch wenn ich weiß, daß alles das Unsicherste ist, daß ich nichts in der Hand habe, daß alles nur eine wenn auch immer wieder und allerdings ununterbrochene Faszination als verbleibende Existenz ist, und es ist mir heute ziemlich alles gleichgültig, insoferne habe ich tatsächlich in dem immer verlorenen Spiel auf jeden Fall meine letzte Partie gewonnen." Th. Bernhardt

5 Das KontextuierungsSchema der Vierheit des Wegens

Die vier Weisen des Wegens, sind ähnlich den vier Weltmodellen, als eine Komplexion zu verstehen und nicht als disjunkte und hierarchisch geordnete isolierte Systeme.

Solche Komplexionen werden in der PKL verstanden als Vermittlung von Komplexität und Komplikation. Die Komplexität wird durch die Kontextur- und die Komplikation durch die Kontext-Logik beschrieben. Die vier Kontexturen des Wegens spiegeln sich in vierxvier basalen, d.h. unären Kontextuierungen wider. Werden mehr Variablen zugelassen, verkompliziert sich die Beschreibung der Komplexion.

Die Zahl 4 ergibt sich rein logisch aus den Möglichkeiten der Verteilung von Dichotomien wie Weg/Ziel" oder Problem/Lösung".Es wäre ein Selbstwiderspruch eine hierarchische Schichtung zwischen den Modellen anzunehmen. Es gilt vielmehr zu denken, daß alle vier Modelle kategorial zugleich im Spiel sind. Es wurde jedoch zum Zweck der Einführung des Gedankenganges immer nur jeweils eine Grundform fokussiert. Die anderen drei sind im Hintergrund wirksam zu denken. Die Struktur der Komplexion ist selbst-reflexiv und chiastisch.



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